Blitze nehmen neue Elektrowinde in Betrieb!
Wir geben zu, dass sich eines der Bilder in diesem Bericht verirrt hat. Wenn ihr wisst, welches Bild wirklich zu diesem Bericht passt, dann mailt die richtige Antwort bis 20.11.2008 an joern.ludwig@gmx.de.
Der Gewinner der Auslosung unter allen richten Einsendungen erhält natürlich eine Belohnung und wird beim Abfliegen bekannt gegeben. Viel Spaß beim Knobeln.
Tag der offenen Tür 2008
Erfolgreiche Segelflugfreizeit der Flugsportvereinigung Blitz im Odenwald
Obgleich sie, am Flugplatz angekommen, ein trüber Himmel empfing, wurde das "Basislager" errichtet und die Technik auf Funktionalität geprüft, da schon für den nächsten Tag deutlich besseres Wetter zu erwarten war. Und der Wettergott hatte ein Einsehen und bescherte ihnen warmes Hochdruckwetter.
So konnten am Sonntagvormittag die obligatorischen Einweisungsflüge auf dem unbekannten Gelände durchgeführt werden, wodurch bereits der Nachmittag von einigen Teilnehmern zu ersten Erkundungsflügen über dem schönen Odenwald mit seinen engen Tälern und dem wundervollen Maintal genutzt werden konnte.
Doch es blieb nicht alleine bei Flügen im Odenwald. In den nächsten Tagen gelangen bis zu 400 km lange Streckenflüge wie zum Beispiel über den Spessart bis in die Rhön sowie ein Zielrückflug zwischen aufkommenden Gewittern bis nach Nürnberg und wieder zurück. Jedoch fehlten am Schluss fünfzig Höhenmeter für eine sichere Landung in Vielbrunn, sodass der aufregende Flug 2 km vor dem Platz auf einem abgeernteten Weizenfeld endete. Von dort aber konnten die stolze Besatzung und das Flugzeug blitzschnell vom eingespielten Amöneburger Team abgeholt werden.
Insgesamt konnten sie 7 Überlandflüge und natürlich zahlreiche Übungsflüge bei den freundlichen Fliegerkameraden aus dem Odenwald machen. Dabei stellte die Nähe zum Frankfurter Flughafen eine besondere Herausforderung dar, da hier von den Segelfliegern die Grenzen des Luftraums eingehalten werden mussten.
Jedoch besteht ein Fliegerlager nicht alleine aus Streckenfliegen, vielmehr sind der Teamgeist und der soziale Kontakt mit anderen Gleichgesinnten elementare Bestandteile eines solchen Treffens. So verwundert es nicht, dass neben dem regelmäßigen gemütlichen Beisammensitzen auf dem familienfreundlichen Gelände bei frisch Gegrilltem und dem ein oder anderen Bier auch der sportliche Vergleich nicht ausblieb. Die Amöneburger Flieger feilten von Tag zu Tag an ihren Defiziten, die sich beim direkten Vergleich mit den Vielbrunnern zeigten. Defizite nicht etwa beim Fliegen, sondern beim Stellungsspiel im Volleyball! Doch liebe Odenwälder seid gewarnt, wir lernen schnell…
Abschließend lässt sich sagen, dass sie eine ereignisreiche Woche unter Freunden erleben durften und dass jeder der Teilnehmer seinen eigenen Horizont ein Stück erweitern konnte. ann recht gemütlich zu Ende als wir am Abend mit einer Runde Getränke und Gegrilltem am Tisch saßen.
Modellflugexkursion zur Wasserkuppe
Mit insgesamt fünf Modellflugzeugen (darunter eine ASW 17 und eine Minimoa) flogen Wolfgang, Simon und Joern insgesamt 3 1/2 Flugstunden am Weltenseglerhang.
Wind und Wetter war stetig und die Startstelle somit gut besucht.
Etwa 50 Modelle in allen Größen konnten hier sowohl am Boden als auch in der Luft bestaunt werden. Einige Modellflieger flogen ihre Hotliner leider sehr riskant und so wurde das Publikum durch einige Zusammenstöße in der Luft unterhalten. Mindestens 8 wertvolle Modelle fanden so ein schnelles und spektakuläres Ende.
Ein weiterer Absturz endete (leider sehr gefährlich) als Stecklandung zwischen dem Publikum und etwa 4 Meter hinter den Amöneburger Fliegern. Der Pilot meinte, bei straffem Wind zum Hang hin kreisen zu müssen…!!
Die Modelle der FSV-Piloten überstanden die Exkursion schadensfrei und machten in der Luft eine "gute Figur"! Allerdings wurde ein Landereiter bei der Landung unserer SE200 beschädigt.
Unser robuster Alu-Spinner bohrte ein kleines Loch in den Reiter. Am Modell entstand kein Schaden.
Die Unterkunft im Lilienthal-Haus bot eine hervorragende Ausgangslage mit nur 200 Metern zum Modellfluggelände. Die kostengünstige Unterkunft bot ein Vierbettzimmer mit Dusche/WC und Frühstück in der alten Segelflugschule im Lilienthalhaus. Passender kann man als Flieger auf der Wasserkuppe wohl nicht übernachten?!
Der Abend wurde mit einem leckeren Essen in Gersfeld, im Gasthof Krone-Post beendet, in welchem nach dem Kriege der Deutsche Aero-Club wieder neu gegründet wurde. Des Weiteren stand noch ein Besuch des Segelflugmuseums und des Fliegerdenkmals auf dem Programm.
Müde und zufrieden verließen die Flieger, mit ordentlich Sonnenbrand die Kuppe, um am Nachmittag die erfolgreiche Exkursion zu beenden Wasserkuppe, wir kommen wieder!
Mein Freiflug – Erlebnisbericht vom 16jährien Segelflugschüler Johannes Hof
Ein wohliges Gefühl der Wärme breitete sich in mir aus und als ich, fest angeschnallt und den Fallschirm sicher angelegt, meinen Startcheck durchführte, bemerkte ich meine Anspannung noch nicht. Nachdem ich die Haube fest verschlossen hatte, gab ich das Zeichen zum Einklinken des Schleppseils, das mich, von der Startwinde gezogen, auf ca. 300 m bringen sollte. Auch jetzt, während des Starts, spürte ich noch nichts von meiner großen Anspannung. Erst als ich ausgeklinkt hatte und das Flugzeug ruhig durch die Luft glitt, wurde mir richtig bewusst, dass ich allein war. Routiniert flog ich die Platzrunde ab, das heißt, ich flog einmal rund um den Flugplatz, um schließlich zu meiner Ausklinkposition zurückzukehren, jetzt aber nicht mehr im Ablauf des Starts sondern auf ca. 100 m im Landeanflug. Die Landung verlief sauber und ohne Schwierigkeiten und als ich ausstieg, wurde ich von meinem Fluglehrer durch ein Lob zusätzlich motiviert. Nun hatte ich die Platzrunde noch zweimal zu absolvieren. Als ich nun, bei meinem 3. Alleinflug, dem letzten an diesem Tag, meldete, dass ich zur Landung kommen würde, breitete sich ein immer stärker werdendes Kribbeln in meinem Bauch aus. Nachdem ich nun die Landung erfolgreich beendet hatte, kam mein Fluglehrer zu mir und gratulierte mir als erstes. Anschließend bekam ich den obligatorischen Dornenstrauß überreicht, den jeder Flugschüler bekommt, wenn er sich freigeflogen hat. Alle anderen auf dem Flugplatz anwesenden Vereinsmitglieder gratulierten mir ebenfalls und was nun folgen sollte, war der unangenehmste Teil des Freifliegens. Aber der gehört nun mal auch dazu. Was das war? Ich bekam von jedem meiner Fliegerkameraden einen Klaps auf den Allerwertesten, um bei meinen weiteren Flügen die Thermik besser spüren zu können.
Nach dem Einräumen der Flugzeuge folgte wie immer der gemütliche Teil des Flugtages und bei Gegrilltem, einem kühlen Getränk und regem Austausch über meine Erlebnisse ließ ich den Tag zusammen mit meinen Fliegerkameraden und meiner Familie ausklingen.
Großseglertreffen der Modellfliegergruppe der FSV-Blitz Amöneburg
Kameradschaftstreffen auf dem Segelflugplatz bringt Senioren in die Luft
Pünktlich um 14 Uhr traf ein Bus mit der erwarteten Gesellschaft ein, und nachdem jeder seinen Platz an den vorbereiteten Tischen und Bänken eingenommen hatte, begrüßte der 1. Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Werner Gatzweiler, die etwa 50 anwesenden Personen. Großen Anklang fand die Möglichkeit des Mitfliegens im Segelflugzeug, wovon dann auch reger Gebrauch gemacht wurde. Ein großes Grill- und Getränkeangebot bereicherte die gute Laune und für viele verging die Zeit zu schnell.
Nach der Verabschiedung der Gäste durch den 1. Vereinsvorsitzenden des Flugsportvereins Blitz, Andreas Schönwandt, bestiegen gegen 18:30 Uhr die Ausflügler ihren Bus, der sie wieder in ihre Heimatorte zurückbrachte.
Freundschaftsfliegen auf der Amöneburg
Mit Hilfe einer 6 köpfigen zusammen mit Quinten und Max konnten wir 35 Freunde versorgen und sogar 20 Starts mit den Flugzeugen ASK 13 und Janus CE durchführen. Jeder Start dauerte im Schnitt 10 Minuten.
Allen 35 Freunden und den Segelfliegern hat der Tag auf dem Segelfluggelände große Freude bereitet und wird noch lange in Erinnerung bleiben.
Na dann auf ein Neues im nächsten Jahr und Holm und Rippenbruch!
Besuch vom Luftlandefernmeldebataillon Division Spezielle Operationen
beim FSV Blitz
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Amöneburger Segelflieger erreicht mit 600km-Flug Platz 9 im Onlinestreckenflugwettbewerb
Die erste Wende lag südlich der Stadt Suhl und wurde um 14.00 Uhr umrundet. Danach führte der weitere Weg entlang des Thüringer Waldes über Eisenach und Kassel hinweg bis zum Segelfluggelände Dingel nördlich von Kassel, welches um 15.30 umrundet wurde. Nun folgte der wettertechnisch beste Abschnitt des Tages, der Durchflug des Sauerlandes von Ost nach West, also über Winterberg, Brilon und Attendorn hinweg bis nach Plettenberg. Hier konnte die größte Höhe des Tages erflogen werden, 2700m über NN. Nach der Umrundung von Plettenberg um 16.30 führte die Strecke bis nach Montabaur. Um 17.30 machte Sebastian Gärtner sich auf den Weg zurück nach Amöneburg. Die Thermik schwächte langsam ab und gegen 18.00 Uhr fehlten einige Hundert Meter für den Heimweg. Glücklicherweise konnte dann noch eine Thermik bis auf 2000m ausgeflogen werden und der Rückweg war gesichert. Um 19.00 landete Sebastian Gärtner in Amöneburg und sicherte sich mit einem Flug über 601km Platz 9 von 150 des Onlinestreckenflugwettbewerbs (http://www.onlinecontest.org/) in Hessen.
Segelflugschüler werden flügge
Am Wochenende war es für zwei Schüler des FSV-Blitz in Amöneburg soweit: Alexander Lichtenberg (18) und David Conrad (17) aus Kirchhain wurden ohne Lehrer in die Lüfte geschickt. Die Wetterbedingungen waren dafür ideal.
Beim "Freifliegen" wird das zweisitzige Segelflugzeug, nur mit dem Schüler besetzt, am Windenseil auf ca. 400 Meter Höhe geschleppt, wo es automatisch ausklingt. "Erst in diesem Moment wird einem richtig klar, dass man nun wirklich alleine ist", so David Conrad. Die Schüler fliegen dann eine sogenannte Platzrunde und kommen, vom Fluglehrer und den anderen Vereinsmitgliedern beobachtet, wieder zur Landung. Dieser Vorgang wird zweimal wiederholt, damit ist der Schüler frei geflogen. Ein breites, glückliches Grinsen stellt sich ein, wenn diese dann realisieren, dass sie wirklich allein geflogen sind. "Ein tolles Gefühl! Das Segelflugzeug ist viel wendiger ohne Lehrer", so Alexander Lichtenberg stolz.
Traditionell bekommen die angehenden Piloten nach ihren drei ersten Solostarts einen dornigen Wiesenstrauß überreicht und anschließend von jedem Vereinsmitglied einen Klaps auf den Allerwertesten. Dies soll ihnen in Zukunft helfen ein Gefühl für Thermik zu entwickeln und ihnen so schöne lange Flüge ermöglichen.
Im nächsten Schritt steigen die jungen Flieger auf einsitzige Segelflieger um, einer der sechs Fluglehrer beobachtet diese Flüge immer und kann jederzeit per Funk Hilfestellung geben. Interessierte sind am Wochenende (samstags ab 14:00 Uhr und sonntags ab 10:00 Uhr) herzlich auf dem wunderschönen Segelfluggelände am Berg willkommen.
Fast 350 km Segelflug zum Saisonstart
Thermische Aufwinde trugen sie dabei innerhalb von 4:15 Stunden auf über 2000 Meter Höhe. Aus einer solchen Höhe kann ein modernes Kunststoffsegelflugzeug bis zu 90 km Strecke erfliegen. Um längere Strecken zu bewältigen, muss der Pilot während des Fluges mit seinem geschulten Auge immer wieder neue Aufwinde erkennen und nutzen. Ein solcher Aufwind bringt in unseren Breiten von Sommer bis Herbst ca. 3-4 Meter Steigen pro Sekunde, doch im Frühjahr wird oftmals nur ein Steigen von ca. 1,5 Metern erzielt. „Nach der langen Winterperiode ein wunderschöner Flug“, so der Student und Fluglehrer Steffen Schubkegel voller Begeisterung nach der Landung. „Der tolle Ausblick aus dem Flugzeug und das leise Dahingleiten bei bis zu 240 km/h machen einfach die Faszination Segelflug aus!“ Die positiven Erfahrungen kommen auch den anderen Piloten und den zehn Schülern des Vereins bei der Schulung zu gute. Die Faszination Segelflug kann einen in jedem Alter packen. Der jüngste Flugschüler ist 16, der älteste 74 Jahre alt.
Der Verein ist Fluginteressierten gegenüber sehr aufgeschlossen. Eine gute Möglichkeit des Ausprobierens bietet sich besonders jetzt im Frühjahr durch einen preiswerten Schnupperkurs mit einem der sechs Fluglehrer. Interessierte Besucher sind am Wochenende (Samstags ab 14 Uhr) herzlich willkommen.